Schatzsuche!

Wie war der Vormittag?
Ich bin auf Suche gegangen. Der Herzmann machte mich heute früh zur Minna weil er dachte ich hätte sein Portemonnaie geplündert. Nein, hab ich nicht. Ich ahnte schon etwas…
Die Eule konnte gestern Abend nicht schlafen und schlich öfters durch den Flur. Plötzlich stand sie im Wohnzimmer und meinte sie suche etwas. Sie nahm sich ihren kleinen Spielkoffer und ging wieder. Wir dachten uns nix dabei.
Ich sagte heute morgen zum Herzmann das ich das Geld und die EC Karte suchen werde. Beides vermutete ich am Kaufladen in Eules Kinderzimmer. Auf dem Weg dorthin sah ich einige Taler um unsere Stehlampe liegen. Aufgesammelt. Am Kaufladen und im Kinderzimmer konnte ich weder Geld noch Karte finden. Ich räumte etwas auf und machte ihr Bett. Dann ging ich runter und suchte im Wohnzimmer, Esszimmer und Büro…auch nix. Beim Frühstück zubereiten fiel mir ein das Madame gestern ja den Koffer unbedingt brauchte. Ich ging ins Kinderzimmer und suchte den Spielzeugkoffer. Im Schrank fand ich dann den Koffer und beim hoch heben rappelte es schon! Geld und Karte wieder da und der Eule werden heute die Ohren lang gezogen😉

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Die Wurzelbehandlung

Hallo Welt…
Als ich heute morgen aufgestanden bin lachte mir die Sonne schon entgegen. Hach, so liebe ich das! Da stehe ich gleich lieber auf. Starte gleich richtig gut gelaunt in den Tag! Ich zog das letzte Stück vom Rollo hoch und schaute aus dem Fenster. Von dort aus kann ich direkt in unseren Garten schauen…also der, der nach vorne raus liegt…der in dem soviel passiert ist die letzten Wochen.
Davon erzähle ich euch jetzt mal und starte mit dem ersten Teil. Eigentlich mit dem witzigsten Teil. Also witzig für mich und auch für euch…denn der Herzmann und Eule´s Patenonkel waren den Abend nicht so ganz lustig drauf…hihihiii…
Also…
Wir haben das Haus gekauft und der Garten vorne war zugewuchert und Bäume verdeckten einiges an Ausblick und so wurde zwischendurch immer mal ein Baum den Erdboden gleich gemacht…die kurzen Baumstämme blieben aber stecken darum wollten wir uns jetzt im Frühjahr kümmern. Dieses geschah vor 2 Wochen. Für mich ein Sonntag der in unsere „Haus-Garten-Sanierung“ Geschichte eingehen wird unter dem Titel „Die Wurzelbehandlung- wie 2 Männer versuchten eine Wurzel zu ziehen“ (Untertitel: 5 Stunden Arbeit für ein Stück Fleisch). Die Betonung liegt auf „versuchten“, habt ihr bestimmt gemerkt, hihihiii…
Sonntag Mittag 13 Uhr stand Eule´s Patenonkel Björn auf der Matte, bereit und willig zu arbeiten…Voller Energie..naja zumindest mit mehr Energie wie mein Mann. Björn machte sich mit Axt und Spaten an die ersten Baumstämme und die ließen sich auch leicht entfernen. Mein Mann trug ihm weiteres Werkzeug hin, gab manchen Kommentar ab worauf Björn nur meinte: „Seh zu das du auch mal arbeitest“. Satz merken! Könnt ihr selbst an diversen Stellen einbauen…passt immer! *zwinker*
Nach 2 Stämmchen und Wurzeln bekam der fleißige Patenonkel erstmal was zu trinken, hat er sich verdient. Mein Mann bekam ne Flasche Wasser *zwinker* Hat er den Wink verstanden?! Hihhhihiiiii…
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So, der einfache Teil liegt hinter den beiden…äh hinter Björn…jetzt kommt „die Wurzel“(stellt euch jetzt bitte dieses tüt-tüt-tüt aus den Horrorfilmen vor) Mein Mann sagte das schnell geschafft sein muss/soll, er möchte schließlich heute schon mal anfangen die Wiese für die Terrassen auszugraben…Björn machte also meinem Liebsten Feuer unterm Hintern und schon ging es los…
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Hin und wieder gab es Ratschläge vom Herzmann der Björn beim arbeiten zusah…hihhiiii…dann legten die beiden aber richtig los. Mit Axt…und Beil…und Spaten…und noch guter Laune.
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Immer wieder tauchten neue kleine und größere Wurzelstränge auf die zerhackt werden mussten. Immer wieder wurde Erde aus dem Loch geworfen…erste „Ich hab kein Bock mehr“ Einstellungen kamen…vom meinem Herzmann. Patenonkel Björn war hingegen vom Ehrgeiz gepackt…
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Kleine Wutanfälle machten die Arbeit erträglicher…
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Kurze Pause…ein verdientes Radler wurde genossen. Dann meinten die beiden das es an der Zeit wäre „die Wurzel“(tüt-tüt-tüt, ihr wisst Bescheid) an ein Seil zu verankern und mit dem dicken schwarzen Bullen raus zu ziehen…
1. Versuch…gescheitert…genauso wie Versuch 2,3,4 und 5! Die Straße und der schwarze Bulle rochen nach verbrannten Gummi. Ich machte mir große Sorgen um den von mir heiß geliebten Orli. Hoffentlich übersteht er alles gut. Ich konnte mir nach dem 5. Versuch das nicht mehr ansehen und bestand darauf das mein Männe doch bitte aus dem Auto kommt. „Du kannst doch den Orli nicht so quälen, der arme…“
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Zur allgemeinen Aufheiterung kam dann noch mein Schwiegerpapa um die Ecke und gab Tipps…die natürlich keiner hören wollte…
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Es half nix…die Männer bewaffneten sich erneut mit Beil, Spaten und Schüppchen und buddelten weiter…also Björn machte weiter…hihiiii
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Aber die kamen einfach nicht weiter…in der Zeit entführte der Opa unsere Eule und brachte sie zur Oma und kam danach mit Radlerdurst und weiteren Ratschlägen wieder zu uns…Also ER würde ja die Wurzel nur kürzen und dann das Loch wieder zu buddeln…Rasen sähen…fertig!
Empörung bei den beiden Arbeitern. Nein, also das ging nicht. Pfusch im Garten gibt es nicht.
Tjaa…also weiter geht´s…bis hierhin sind übrigens schon 4 Std vergangen! Der Patenonkel mopperte auch so langsam das er sich an diesem schönem Tag was anderes vorgestellt hat…er wurde aber besänftigt als der Vorschlag kam das wir ja Abends den Grill an schmeissen könnten, dann wäre er nicht umsonst gekommen. Gesagt, getan…die neue Freundin wurde auch direkt noch eingeladen (hach, Laura…ich mag dich, bist ne liebe!)
Weiter ging es. Nach endlosen gebuddel und gehacke und immer wieder neu entdeckten Wurzelsträngen kam der Schwiegerpapa damit um die Ecke das man jetzt nochmal Seile spannen könnte…
Alles klar…los geht´s…diesmal nicht mit dem Spitzdingsbums, sondern mit Ratsche auf Spannung und dann den Orli erneut starten und quälen…
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Auch hier gab es mehrere Versuche in verschiedene Richtungen, die aber immer damit endeten das der Orli sich zur Wurzel hinzog und nicht anders rum…“die Wurzel“(…ihr wisst schon) wollte sich nicht bewegen…
die ganze Aktion dauerte jetzt schon über 5 Std. Es war schon nach 18 Uhr und von Ehrgeiz war bei keinem mehr was zu sehen…nicht mal mehr beim Patenonkel. Jetzt hilft nur noch Fleisch! und das gab es auch…Laura trudelte auch ein und wir hatten noch einen schönen Abend…und nach dem Fleisch ging es den Männern auch besser.
Das Ende vom Lied…Der Schwiegerpapa kam 2 Tage später vorbei und kürzte die Wurzel zur Hälfte…das Loch wurde zu geschüttet und wir sähen jetzt Rasen drüber.
Die Wurzelbehandlung hätte man auch so bildlich darstellen können…
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Aber ich musste einfach einen Text dazu schreiben, dafür war es einfach zu klasse. Ihr hättet das gefluche der Männer hören müssen…grandios!!! Ehrlich!
Achsoo…Ich war übrigens nicht nur mit der Kamera unterwegs und hab die Männer genervt. Nö, ich hab mich den Sonntag an meine Efeuwand rangetraut. Was ein Dreckszeug…Und ich hatte mehr Erfolg wie die Männer…ätsch!

So, das Efeu Dreckszeug ist weg *yippie*

So, das Efeu Dreckszeug ist weg *yippie*

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Küchenliebe

Hallo Welt…
heute ist es endlich soweit. Ich zeige euch meine Küche…heute kamen die letzten Bilder an die Wand…hier und da wurde noch etwas verändert und nun zeige ich sie euch…ganz stolz natürlich!
Ich dachte ja immer meine Küche im alten Haus ist mein Traum. Wir haben sie damals neu gekauft als wir in die Wohnung eingezogen sind. Das gute Stück ist also erst 3 Jahre alt…
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Sie war über Eck…rechts und links etwas Arbeitsfläche…alles gut, alles toll.
Leider konnte sie nicht mit ins neue Haus da sie von den Maßen nicht so recht gepasst hätte, nun steht sie bei uns im Keller und demnächst wechselt sie den Besitzer. Ich freue mich das die schöne Küche nicht bei uns im Keller vor sich hin schlummert sondern bald wieder gebraucht wird.
Nun zu meiner neuen Küche. Nach zig Besuchen in Küchenstudios und Möbelhäusern haben wir ein kleines aber feines Studio bei uns in der Nähe gefunden und der nette Herr R. hat unsere Küche nach unseren Wünschen geplant. Diesmal sollte der Backofen höher sein, das Spülbecken braucht keine Abtropffläche und ich möchte ein großes Kochfeld haben… und Induktion…und eine Abzugshaube (die bei uns in der abgehangenen Decke eingebaut ist) und einen großen Kühlschrank…und ein Fach wo die Microwelle versteckt ist…und keine Hängeschränke. An die obersten Fächer komme ich nicht dran und so packt man dahin was man nie braucht. Das möchte ich nicht mehr also bekam ich eine Küche die nur Schubladen hat. Und einen großen Vorratsschrank mit Innenauszügen. Es wurde alles geplant, ich bekam alles was das Herz begehrt und ich konnte es kaum erwarten bis sie endlich aufgebaut werden sollte. Zu dem Zeitpunkt wo wir die Küche planen ließen, gehörte uns zwar schon das neue Haus, aber die alten Besitzer waren noch nicht ausgezogen. Immer wieder klingelten wir bei denen an und nahmen neue Maße…kontrollierten die Maße der Küche zig mal da wir sie anders wie die Vorbesitzer stellen wollten…
Jetzt zeig ich euch mal Fotos von der alten Küche…
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Na, hier seht ihr mich mit meinem Umbau/Renovierungsbuch in der Hand. Alle Notizen kamen hier rein…immer wieder neue. Altes wurde durchgestrichen und erneuert. Skizzen wurden gezeichnet usw…und ab und an notierte ich meine Sorgen darin. Denn wir ihr sehen könnt, war die Küche schon ein großes Projekt…Wie konnte man aus dem Schrammelraum (sorry…aber das war es wirklich! Siffig und dreckig!) etwas schönes zaubern?!
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Soll ich es euch verraten?! Wir haben den Rohbau hergestellt! Tapeten komplett runter, Fliesen von den Wänden und vom Fußboden gekloppt…bis wir nur noch das Gemäuer bzw den Estrich hatten. Und dann fing der Wiederaufbau an. Und diesen Satz werdet ihr noch oft lesen, denn so mussten wir es mit dem kompletten Haus machen.
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Einige Tage nach unserem Einzug kam die Küche und stand erst mal drei Nächte in unserem Wohnzimmer…dann kamen drei Tage wo die Küchenmonteure alles gaben um mich zufrieden zu stellen…und ich war manchmal echt zickig, der Umbau/Einzug und die immer noch vorhanden Baustellen zerrten an meinen Nerven…
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Aber irgendwie war ich noch nicht ganz glücklich. Der Küchenmonteur versägte eine Rückwand und die wurde auch erst letzte Woche ausgetauscht. Letzte Woche (also Mitte Februar 2015) bekam ich dann auch erst die letzten 2 Steckdosen in die fertiggestellte Rückwand. Unsere Küche steht seit Anfang Dezember 2014. Und in der Zeit fehlte mir der Küchenflow. Mein Küchengroove…sämtliche Speisen gingen schief. Die Cake-Pops zu Finjas Geburtstag Ende Januar versaute ich gleich 2mal hintereinander so das sie direkt in die Tonne wanderten. Die einfachsten Muffins versemmelte ich. Ich hatte noch keinen „Flow“. Was sollte denn das bitte schön. Ich was sauer und enttäuscht. Das liegt natürlich an der neuen Küche. Aber ich liebe diese Küche. Sie ist so toll und nun sollte sie mir keinen Spass bringen?! Ganz ehrlich….ich hab sogar geweint. Ja wirklich!!! Aaaaaaaber…jetzt! Ich hab mir nochmal jede Ecke genau betrachtet und dachte mir das ich einfach ein paar schöne Dinge brauche, neben dem Kaffeebild was seit Einzug da hing. Und gestern ging ich mit meiner Ma shoppen. Frauen bei Ikea…es war toll. Ich kaufte viele Bilderrahmen und danach war ich noch in der Stadt und kaufte mir Postkarten. Und heute morgen machte ich mich an die Arbeit und habe die Karten eingerahmt. Und mein Küchengeist ( Weihnachtsgeschenk von meiner Ma vor einigen Jahren, er stand schon in meiner alten Küche und hat von der Fensterbank auf alles hinab gesehen) hat auch seinen Platz bekommen.

Los geht's

Los geht’s

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Danke für die schöne Zeit…

Na, altes Haus…
Drei Tage ist es nun her das wir Abschied genommen hatten. Am Freitag fuhren wir die allerletzten Dinge in unser neues zu Hause. Abends fand die offizielle Übergabe mit den neuen Besitzern statt. Wir haben uns jetzt so richtig von dir gelöst. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge stieg ich ins Auto und wir fuhren davon. Ach, altes Haus…wir haben soviel zusammen erlebt. Kurz nachdem Phil bei dir eingezogen war, lernten wir uns kennen. Also wir…erst Phil und ich und nach und nach lernte ich auch dich kennen. Phil und ich schwebten sofort auf einer Wellenlänge und ich verbachte immer mehr Zeit bei ihm. Und natürlich bei dir. Die Dachgeschoss Wohnung war aber auch ein Traum. Allerdings wurde sie auch irgendwann zu klein da sich unsere Finja angekündigt hatte. Aber wir verließen die Wohnung nicht ohne eine große Party. Du erinnerst dich?! Phil und ich hatten geheiratet!
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Es war ein wunderschöner Tag.
Nach der Hochzeit waren wir dann eine Etage tiefer fleißig am renovieren. Und als alles fertig war, war auch diese Wohnung ein Traum. Unsere Finja fühlte sich in ihrem Kinderzimmer sehr wohl.
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Wir haben einige Geburtstage dort gefeiert und ich mochte es wenn unser Esszimmer mit unseren liebsten Mitmenschen gefüllt bzw überfüllt war. Aber es war immer gemütlich.
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Aber dann, altes Haus wurdest du uns einfach zu wenig. Nicht vom Platz her, da war die Wohnung sehr großzügig. Nein, wir sehnten uns nach einem Garten. Der Balkon von uns war okay, aber einfach nicht genug. Wir merkten das auch nicht sofort, sondern als Finja anfing zu laufen. Als sie größer wurde. Und so suchten wir uns ein neues Heim. Lange erfolglos. Aber dann…dann fanden wir unser Haus. Die Renovierungen bei dir waren schon krass, aber was wir im neuen Haus machen mussten war der Oberhammer. Trotzdem sollte es das werden. Natürlich suchten wir dir auch noch einen neuen Besitzer. Und die ließen auch nicht lange auf sich warten. Ein Besichtigungstag und 3 Personen später war klar wer dich möchte. Wir wurden uns alle einig das Frau K. dir gut tun würde. Das sie auf dich aufpasst und dich gut behandelt, altes Haus. Im Spätsommer begannen sie und ihre Handwerker schon damit dich zu verwöhnen. Du bekamst neue Leitungen usw. Zur gleichen Zeit kümmerten wir uns um das neue Haus. Stellten den Rohbau her und fingen an es zu verwöhnen. Es bekam u.a. auch neue Leitungen für Strom und wunderschöne Tapeten. Ein neuer Fußboden wurde das Highlight. Ende November war es dann soweit. Wir verließen dich immer mehr, bis endlich der Umzug anstand. Die erste Nacht im neuen Haus war schrecklich, ja wirklich, du hast uns gefehlt. Es war doch alles so vertraut bei dir und nun müssen wir ein neues Haus kennenlernen. Aber ich kann dir sagen, altes Haus, es wird so langsam. Die Nächte wurden besser und tagsüber lernte man sich kennen. Und dann kam der große Tag. Der Freitag als wir Lebewohl gesagt hatten. Wärst du ein Tier gewesen hätte man dich hinter den Ohren gekrault. Aber du warst unser Haus, und so gab es zum Schluss nochmal eine Streicheleinheit durch alle Zimmer mit dem weichen Besen. Um 20:45 Uhr gaben wir deine Schlüssel ab…schauten nocheinmal zu dir und sagten DANKE FÜR DIE SCHÖNE ZEIT! Lebewohl, altes Haus! Wir werden noch öfter an dich denken!

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